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1. und 2. Klasse
Die große Nein-Tonne

„Alles, was blöde Gefühle macht, entsorgen die beiden Kinder des Stücks in einer großen Tonne. Zusammen überlegen sie, was sie loswerden möchten. Zähneputzen? Fernsehzeiten? Pünktlich sein? Obwohl die Zwei all das nicht mögen, sehen sie ein: Manche Regeln machen Sinn – und gehören deshalb nicht in die Tonne. Aber die Darsteller erzählen auch von Erlebnissen, die sie richtig sauer machen. Zum Beispiel als der Papa einfach für seinen Sohn bestimmen wollte, dass die Suppe nicht zu heiß ist, um gegessen zu werden. Und da sind sich die Kinder einig: Man kann immer nur für sich selbst sprechen und nicht wissen, was ein anderer zu warm oder zu kalt, zu leicht oder zu schwer, zu langweilig oder zu gruselig findet.“ (theaterpädagogische werkstatt osnabrück)

Es geht darum, den Kindern zu vermitteln, dass es wichtig ist, ihre Empfindungen wahr zu nehmen, zu verstehen und zu verteidigen. Ohne das Thema sexueller Missbrauch detailliert anzusprechen, lernen schon die Kinder der ersten und zweiten Klasse, dass es nicht in Ordnung ist, wenn ihre Grenzen übertreten werden und dass sie sich, wenn sie ein „Nein!“ Gefühl im Bauch haben, Hilfe holen müssen – ein Grundvoraussetzung,  um vor sexuellem Missbrauch geschützt zu werden.

Die grosse Nein-Tonne

Kooperationspartner unserer Präventionsarbeit in den Grundschulen ist die theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück

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